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Iranian Music in Sweden(II)

Up Date: Friday January 09, 2004

موسيقي ايران در سوئد


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Persian and Kurdish music (English) Jan-02


Persischer und Kurdischer Musik  Jan-02


Von der Erneuerung persischer und kurdischer Musik Iranische G?ste Das kurdisch-persische Familienensemble Kamkar gab im Z?rcher Moods ein spannendes Konzert

DANIEL R?EGG

E s gibt auch Sch?nes zu berichten aus der Welt des Islam. Am ver-gangenen Sonntag war zum Bei-spiel das ber?hmteste kurdisch-persi-sche Ensemble aus dem Iran wieder einmal in Z?rich zu Gast: die Familie Kamkar. Sinnigerweise war sie nicht nur vom Veranstalter, Hugo Faas, an-gek?ndigt worden, sondern stand auch im Begleitprogramm der vor kurzem er?ffneten, sehr zur Zeit passenden Ausstellung Islamischer Alltag in Z?rich im Stadthaus (siehe AZ vom 26. 9. 01).

Sieben Familienmitglieder in Z?rich Die Kamkars, von denen sieben Fa-milienmitglieder, darunter die begabte Setar-Spielerin Gashang K., anwesend waren, brachten ihr gewohntes Pro-gramm selbstverst?ndlich mit neuen St?cken , bestehend aus einem persi-schen, eher klassischen Teil und einem kurdischen, eher volksmusikalischen Teil. Vor allem dieser zweite Teil riss das Publikum mit, da abwechselnd mit langsameren und st?rker persisch be-einflussten St?cken immer wieder be-liebte Tanzlieder erklangen, deren stark synkopierten Rhythmen die anwesen-den Kurden kaum widerstehen konn-ten und die sie fingerschnalzend oder tanzend begleiteten. Die zweite Konzerth?lfte war im ?brigen mehrheitlich von einem in Lu-ristan (gemeint ist das ganze s?dliche Kurdistan zwischen Iran und Irak) sehr beliebten Modus, der in europ?ischen Ohren wie Dur klingt, gepr?gt, obwohl es da auch noch andere Musikgattun-gen g?be. Musikalisch spannender und f?r die Familie Kamkar wohl wichtiger war die erste H?lfte, die mit Nawa , einem persischen (auch kurdischen) Modus, ?berschrieben war. Gegeben wurde eine Suite aus mehreren S?tzen, die aber nicht alle in diesem Modus ge-spielt wurden. Dies ist eine erlaubte, bei Persern sehr gepflegte Interpretation, die unter Kennern als in einen andern Modus schleichen bezeichnet wird. Erkennbar waren unter anderem Shur -artige Elemente. Verw?sserung der Musik? Genug gefachsimpelt das, was auch Europ?er interessieren d?rfte, ist der spezifische, durchaus multikulturelle Umgang der jungen Generation der Kamkars mit der Tradition. Neben tra-ditionellen Abfolgen und Spielweisen treten neue Elemente, f?r die einzelne Familienmitglieder sowohl gelobt wie kritisiert werden (je nach Standpunkt des H?rers). Am st?rksten wird dies beim jungen Santur-Spieler Ardavan K. h?rbar, dessen Spiel sich teilweise weit von klassischer Melodieumspielung entfernt. Es kann bei ihm durchaus vor-kommen, dass er eine aus dem Rezital-spiel des Cembalos bekannte, kontra-punktische Umspielung der Melodie-linie einsetzt, die einen Europ?er und vielleicht auch manchen persischen Connaisseur ?berzeugt, die aber von Puristen auch als Verw?sserung kriti-siert wird. Auch andere Mitglieder setzten frem-de, f?r persische Musik neue Spieltech-niken ein, etwa Arsalan K. an der Ud mit seinem gitarre?hnlichen, akkordi-schen Spiel, aber es war vor allem Arsa-lan, der damit brillierte, sein Instru-ment wie ein anderes klingen zu lassen, sei es wie ein Cembalo, sei es wie eine Mandoline. Spieltechnik und Interpretation Die Spieltechnik ist das eine, die mu-sikalische Interpretation ein anderes. F?r persische (und kurdische, im Ge-gensatz zu europ?ischen) Ohren gilt die Musik der Kamkars als neue Str?-mung. Sie kann umschrieben werden als eine Musik mit alten Gedanken, die sich mit neuen Gef?hlen mischt und die sowohl von neoreligi?sen (seit Kho-meini) als auch von modernen Tenden-zen (etwa westliche Intonationen) ge-pr?gt ist. Die spannende Frage lautet deshalb: Bewegen sich die Kamkars von der Tradition weg, oder entwickeln sie diese weiter?Wo es mit stimmlichen Mitteln nicht ging, half der so genannte Ausdruck

Eine S?ngerin, die herzhafter lachen konnte als alle Markt-frauen zusammen


 

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